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01/2025

Carnot Capital gewinnt den 1. Platz beim «Sustainable Performance Award® 2024»

Die Auszeichnung für den «Carnot Efficient Energy Fonds» bestätigt nachhaltige Anlagestrategie

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass der «Carnot Efficient Energy Fonds» beim renommierten «Sustainable Performance Award® 2024» in der Kategorie «Aktien Europa» den 1. Platz belegt hat. Diese Auszeichnung würdigt die herausragende Performance über 5 Jahre und das Engagement des Fonds für Umweltfreundlichkeit, soziale Verantwortung und nachhaltige Anlagestrategien. Der «Sustainable Performance Award®» wird jährlich von der unabhängigen ProVita GmbH vergeben und vom Magazin «Das Investment» veröffentlich. Die Auszeichnung ehrt Aktienfonds, die ökologische und soziale Zielsetzungen erfolgreich mit finanzieller Rendite verbinden. Der «Carnot Efficient Energy Fonds» konnte sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen, indem er seine Expertise in den Bereichen Energieeffizienz und CO₂-Reduktion unter Beweis setzte und mit einem Qualitätsansatz in die besten Unternehmen investierte.

Ein Investment in die Zukunft
Der «Carnot Efficient Energy Fonds» investiert in Unternehmen, die innovative Technologien und Lösungen entwickeln, um den globalen Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Die Unternehmen im Portfolio des Fonds profitieren nicht nur von langfristigen Wachstumschancen, sondern tragen auch aktiv zur Umsetzung der globalen Klimaziele bei.

«Diese Auszeichnung ist eine grossartige Bestätigung unserer Vision und unserer Anlagestrategie,» sagte Andres Gujan (Mitgründer und Portfoliomanager von Carnot Capital). «Unser Ziel ist es, attraktive Renditen für unsere Investoren zu erzielen und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erzeugen. Der Gewinn des «Sustainable Performance Award® 2024» zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

Nachhaltigkeit trifft Performance
Mit einer konsequenten Fokussierung auf die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hat der «Carnot Efficient Energy Fonds» in den letzten Jahren sowohl institutionelle als auch private Investoren überzeugt. Die klaren Impact-Anforderungen einerseits und die finanziellen Qualitätsanforderungen an die Portfolio-gesellschaften andererseits sind die die entscheidenden Faktoren für den Erfolg und die Anerkennung des Fonds in der Branche.

Weitere Beiträge

Der Ozean als Quelle für Stromspeicher?

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Lithium ist aktuell das am häufigsten verwendete Metall für Batterien, weil es eine relativ hohe Energiedichte ermöglicht. Natrium-Batterien bieten sich jedoch zunehmend als attraktive Alternative an: Natrium ist als Salz  der Ozeane (Natriumchlorid NaCl) unbeschränkt vorhanden und ohne Umweltschäden zu gewinnen. Natrium-Batterien zeichnen sich zudem durch hohe Sicherheit aus, da sie weniger entflammbar sind. Aufgrund der geringeren Energiedichte weisen Natrium-Batterien aber auch Nachteile auf. Sie eignen sich eher für stationäre Anwendungen.

Findige Forscher im Wettrennen

Marktprognosen von Bloomberg oder McKinsey prognostizieren eine Ver-x-fachung des Batteriemarkts auf mehrere Hundert Milliarden. Die klügsten Köpfe sind mit riesigen F&E-Budgets daran, die Nachteile der Natrium-Batterien zu beheben – geringe Spannung und Korrosion der Kathode (Lebensdauer). Tatsächlich wurden nun grosse Erfolge vermeldet. In China sind bereits erste Autos mit Natrium-Batterien auf der Strasse. Der Branchen-Leader BYD investiert mehr als 1 Mrd. USD in ein grosses Produktionswerk. Der andere Branchenprimus, CATL, will mit einer neuen Generation von Natrium-Batterien die Kosten pro Kilowattstunde auf $57 drücken. Eine Autobatterie würde dann weniger als $5’000 kosten.

Die Forschung geht in verschiedene Richtungen, auch mit anderen günstigen Metallen (Magnesium, Aluminium, Zink) wird experimentiert. Gross sind beispielsweise die Erwartungen an Feststoff-Batterien, welche mit grösserer Energiedichte und besserer Sicherheit auftrumpfen. Erste Fabriken sind bereits im Bau und sollen schon ab nächstem Jahr sichere, leistungsstarke Batterien liefern.

Bedeutung für Carnot

Die Batteriepreise sind seit Jahren leicht rückläufig. Mit dem Auftauchen neuer Materialien und Technologien steht nun aber eine deutliche Preissenkung bevor. Aufgrund der hohen Kapitalintensität und grossen Technologierisiken bleibt die Batterproduktion für uns aus Anlegersicht unattraktiv. Trotzdem ist die deutliche Reduktion der Batteriepreise für uns relevant, denn sie macht die Kombination von erneuerbarer Energie mit Speicher preiswerter. Dies löst weitere Investitionen in den Umbau der Energieversorgung aus, wo unsere Portfolio-Firmen involviert sind – vom Engineering über die Technik und die Installation bis hin zur Anlagensteuerung und -optimierung (AFRY, Concentric, ABB u.a.m.).

Schon gewusst?

In amerikanischen Kavernen lagern 700’000 Tonnen Käse. Das ist mehr als die dreifache Jahresproduktion der Schweiz.

 

Automobilindustrie im Wandel: Innovationen treiben die Mobilität der Zukunft voran

Automobilindustrie im Wandel: Innovationen treiben die Mobilität der Zukunft voran

 

Innovationen in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie erlebt derzeit in zahlreichen Bereichen grosse Entwicklungsschritte:

• ‘Connected Cars’: Das Fahrzeug als digitale Plattform
• Autonomes Fahren: 
Erst Robotaxis, dann Autos
• Elektromobilität: 
Auf dem Vormarsch, vor allem in China
• Alternative Treibstoffe: 
Ergänzung zur E-Mobilität

Die Mobilität verändert sich ganz grundlegend in Richtung vernetzter und autonomer Fahrzeuge. Diese Veränderungen revolutionieren nicht nur die Art und Weise der Fortbewegung, sondern nehmen auch Einfluss auf die Stadtgestaltung, die Arbeitswelt und die Lebensqualität.

 

Digitalisierung und Sensorik als Schlüssel zum Erfolg
Den Kern der Innovationstätigkeit bilden die Kombination aus Sensorik und Rechenleistung (inkl. KI). Datengetriebene Dienstleistungen und vernetzte Mobilität werden zur Norm. In einer besonders starken Marktposition sind Technologieanbieter, welche Sensorik und digitale Technologien erfolgreich integrieren können.

Die Elektromobilität und v.a. das zunehmend autonome Fahren geben den Fahrzeuginsassen Raum, um immer mehr Bedürfnissen nachzugehen – Unterhaltung, Arbeit, Komfort Entspannung… Das wiederum treibt den Bedarf an Sensoren und Chips noch zusätzlich an. Die erwarteten Wachstumsraten bis 2030 reichen je nach Anwendung bis zu über 22%.

 

Bedeutung für Carnot Capital
Trotz der beschriebenen Entwicklungen und trotz günstiger Bewertungen belassen wir die Allokation unserer Automobilzulieferer auf einem relativ tiefen Niveau. Die Halbleiter- und Sensorik-Positionen in Melexis, LEM; Infineon und Xfab machen im Portfolio einen Anteil von gut 10% aus. Dazu kommt Ems-Chemie als Hersteller von Hochleistungspolymeren, die das Fahrzeug leichter und sicherer machen. Mit Sandvik partizipieren wir ausserdem an der Elektrifizierung des Bergbaus: Elektrische Lader und Transporter reduzieren den CO2-Fussabdruck der Metalle und sind zudem produktiver. Die Automotive-Allokation werden wir erhöhen, wenn wir Vertrauen in einen steigende Autoabsatz schöpfen und die Elektromobilität auch im Westen wieder mehr Fahrt aufnimmt.

 

Rolf Helbling / Andres Gujan, 5. Februar 2025